Mittwoch, 5. Juli 2023

Ein Rock und zwei Blusen

 Ich wollte schon seit einiger Zeit unbedingt ein gelbes Kleidungsstück nähen und als ich diesen tollen  Baumwollstretch von Bogner in einem unglaublich giftigen Gelbton fand, wusste ich auch gleich, was es werden sollte: ein Jeansrock. 


Der Rock war schnell genäht, ich habe die Nächte aber nur einfach und mit dem normalen Nähgarn abgesteppt, alles andere wäre mir zu rustikal gewesen.


Zwei Oberteile sind ebenfalls  fertig geworden. 
Eine Blusenjacke aus einem Seidenstoff von Armani, der exakt genau denselben Gelbton hat wie der Rock






Und schließlich ein Blusenshirt aus einem asiatisch gemusterten Stoff. 


Alle drei Teile trage ich total gerne, weil ich die Farben einfach toll finde.

Hier gibt es noch viel mehr selbstgenähte Kleidung.

Wieder einmal ganz herzlichen Dank an das Team

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Mittwoch, 7. Juni 2023

Eine Bluse und eine Hose

Alles neu macht der Mai, damit dann zum Juni-MMM alles fertig ist.

Die Hose ist nach dem Schnittmuster Anike aus einem einfachen schwarzen Baumwollstoff. Ich habe hinten 10 cm, vorne 5 cm zugegeben. Jetzt sitzt sie gut. Es wird weitere Exemplare geben, dann aber aus Stretchstoff und eine Nummer kleiner.



Der Blusenschnitt ist eine positive Entdeckung für mich. Es ist der Schnitt 6816von Butterick. 



Er ist wohl nicht allzu weit verbreitet. Im Netz habe ich nur wenig Beispiele gefunden. 






Die Ärmel sind zweigeteilt und nur der untere Teil ist - moderat - gebauscht. Es gibt Taillen- und Rückenabnäher. Beides gefällt mir sehr gut. Die Knopfleiste war etwas tricky , aber auch hier ist die Verarbeitung schön und hochwertig. Ich bin mit dem Schnitt sehr zufrieden. 

Der schöne Baumwollbatist


 mit den schwarzen Schwäne ist aus derStoffscheune .

Beide Kleidungsstücke sind im Mai fertiggeworden und wurden schon häufig getragen.

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Viel  selbstgenähte Kleidung gibt es.hier.

Mittwoch, 5. April 2023

Eine Jacke

Zu einem Stoff mit grossem Hahnentrittmuster brauchte ich einen passenden Schnitt. 
Ich entschied mich für den Mantel Boel von der Schnittquelle.



 Ich hatte schon mehrere Schnitte von dort genäht und war immer zufrieden gewesen. Bei dem Mantel reizte mich, daß er extra für großgemusterte Stoffe konzipiert war und ohne Seitennähte auskam. Ich nähte den ganzen Mantel zusammen und bastelte noch ein Futter dazu. 
Das Ergebnis war eine Katastrophe.
Es paßte rein gar nichts. Der Kragen und die Belege schienen für einen Riesen gemacht. Auch nachdem ich den Kragen um mindestens die Hälfte verkleinert hatte, war das Ergebnis nicht tragbar. 
Ein neuer Schnitt mußte her. Ich entschied mich für eine Supereasy-Jacke von Burda .


Ich trennte den gesamten Mantel wieder auf und mit etwas Glück paßten die neuen auf die alten Schnittteile. 

An der Rückennaht treffen die Karos mangels Stoff nicht so ganz aufeinander, aber davon abgesehen bin ich mit dem Ergebnis ganz zufrieden.






 Zu den anderen Werken des MMM geht es .hier

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Montag, 19. Dezember 2022

Finale 2022

 Zuerst möchte ich allen danken, die mir für unseren nicht ganz freiwilligen Neustart Glück gewünscht haben. Das kann ich gebrauchen. 

Nun zur Bluse. Es ist eine Sydney von Ellepuls geworden. Da wir hier aus Platzgründen zur Zeit keinen Drucker haben, habe ich zum ersten Mal plotten lassen - und bin begeistert. Sehr unkompliziert, werde ich in Zukunft immer so machen. 

Die Bluse hatte ich früher schon zweimal genäht, es gab also keine Schwierigkeiten. Die Ärmel habe ich nicht vom Schnittmuster übernommen. Da ich zur Zeit nur sehr wenig an Kleidung besitze, will ich die Bluse auch im Winter mit einer Strickjacke tragen. Deshalb habe ich auf Manschetten und Gummibündchen verzichtet und einfache, schmale Ärmel gewählt.

Ich konnte mich nicht überwinden, mich bei dieser Eiskälte in den Schnee zu stellen, deshalb gibt es nur Drinnenfotos im Lindauer Kunstcafe.





Ich wünsche allen Teilnehmerinnen des WKSA ein wunderschönes Weihnachtsfest . Dank an die Organisatorinnen für die nimmermüde Arbeit beim MMM. 

Grüße aus Lindau



 Hier gibt es all die anderen wunderbaren Kleider, Blusen, Hosen usw, die im Rahmen des WKSA entstanden sind.

Sonntag, 13. November 2022

Eine Weihnachtsbluse - den Umständen zum Trotz

 Nach einer Pause möchte ich  auch in diesem Jahr wieder am WKSA teilnehmen. Diese Tradition weiterzuführen ist mir in diesem Jahr besonders wichtig. Vor einigen Monaten sind Diebe in unser Haus im Rheinland eingebrochen und haben es abgefackelt, während wir hier in Lindau am Bodensee in unserer Zweitwohnung waren. Neben dem gesamten Hausrat und 25000 Büchern habe ich auch sämtliche Stoffe und Schnitte eingebüßt. Wir haben uns entschlossen, in Lindau zu bleiben und ich mache die ersten Schritte, hier noch einmal neu anzufangen. Dazu soll  es auch gehören, die Tradition des Weihnachtsnähens fortzuführen.

Nun aber zum eigentlichen Thema. Hier in der Gegend habe ich zwei sehr schöne Stoffgeschäfte, einmal in Ravensburg und einmal in Tettnang, gefunden, die ich auch Nähbegeisterten, die hier in der Gegend Urlaub machen, sehr empfehlen kann. Ein Stoff aus Ravensburg, der dieses Jahr ruhig bunt und  fröhlich sein kann, ist bereits vorhanden. 



Es handelt sich um einen ganz weichen, dünnen, fließenden Baumwollstoff.

Als Schnittmuster würde ich gern Sydney von Ellepuls nähen. Die habe ich schon genäht und auch das Schnittmuster für mich passend abgeändert, aber leider durch den Brand verloren. Außerdem habe ich hier in unserer momentanen, sehr kleinen Wohnung keinen Drucker. Ich müßte also erstmal sehen, wo ich das Schnittmuster ausgedruckt bekomme. Als Alternative habe ich Sombra von Lillesol und Pelle als Papierschnittmuster und könnte darauf zurückgreifen. Mal sehen, welche Möglichkeit ich finde.

Jetzt schaue ich erstmal, wer sonst noch so dabei ist in diesem Jahr beim WKSA 2022.

Zum Abschluss schon mal ein herzliches Dankeschön an das Team dafür, daß ihr dieses inspirierende Treffen erst ermöglicht.

Werbung, da Namensnennung. Unbeauftragt, unbezahlt.

Mittwoch, 3. August 2022

Ein Hochsommerkleid

 Wenn es sehr heiß ist, trage ich viel lieber Kleidung aus gewebten Stoffen als Jersey.  Da wir dieses Jahr wieder einen sehr heißen Sommer haben, ist noch schnell eines der jetzt so angesagten Walle-Walle-Kleider entstanden.



Der Stoff ist eine ganz dünne, aber blickdichte Viskose von hier, das Schnittmuster ist das Kleid  Sombra von Lillesol und Pelle


Der Schnitt fällt recht groß aus. Ich habe Größe  42 genäht, eine Nummer kleiner als meine übliche 44. Das Oberteil schien mir allerdings recht kurz, deshalb habe ich um 2 cm verlängert. 

Das Kleid umspielt sehr locker den Körper, der dünne Stoff nimmt jeden Windhauch auf und so ist ein Kleidungsstück entstanden, das perfekt ist für die ganz heißen Tage


Noch mehr Sommerliches und vielleicht schon Herbstliches gibt es wie jeden Monat neu  hier, mit vielem Dank an das Team.

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Mittwoch, 7. Juli 2021

Ein Maxikleid



Maxikleider sind in und ich wollte auch eins haben. Die Stufenkleider mit Volant unten gefallen mir zwar gut, sind aber für meine Figur nicht geeignet, zu viel Walle-Walle.


Also wurde mein bewährter Schnitt für ein Sommerkleid aus einem alten Brigitte-Sonderheft aktiviert. Einfach gerade runter, dazu Abnäher im Rücken und im Vorderteil. Eigentlich sollten Ärmel dran, aber dafür reichte der Stoff nicht mehr. 

Der Saum wurde abgerundet und weht schön um die Beine herum.

Der Soff ist eine schwere, aber fließende Viskose, der schon mehrere Jahre auf seine Bestimmung gewartet hatte. Er erschien mir immer etwas dunkel, zu dem weißen T-Shirt paßt es aber ganz gut und ist nicht zu düster.

Wer sonst noch schöne Sommerkleidung genäht hat, zeigt sie hier  .


Samstag, 19. Dezember 2020

nicht ganz glücklich

 So, da sind wir also bis zum großen Finale gekommen. 

Bei mir waren diesmal statt eines Kleides ein Rock und ein Oberteil geplant. Die Teile sollten nicht zu festlich, sondern alltagstauglich sein. 

Diese Bedingung ist erfüllt, aber so ganz glücklich bin ich nicht.





Vor allem der Rock ist nicht zu meiner Zufriedenheit ausgefallen. An einem gerade geschnittenen, knielangen Rock ist eigentlich nichts verkehrtes, aber in diesem Fall ist mir der Schnitt mit einem schlichten Gummibund doch zu einfach und von der Paßform nicht so richtig toll. Da werde ich wohl beim nächsten Mal wieder auf meinen alten Burdaschnitt zurückgreifen. 

Das Oberteil gefällt mir besser, es ist ein schönes Rot und und zusammen mit dem aus dem Reststoff entstandenen Schal habe ich das Teil auch schon mehrmals getragen.

Auch ein festlicheres Styling macht die Sache nicht besser und ich werde daher an Heiligabend eines meiner Weihnachtskleider aus früheren Jahren tragen. 

Und beim WKSA 2021 gibt es dann wieder ein schönes Weihnachtskleid

Die anderen Teilnehmerinnen hatten bestimmt mehr Glück und können hier betrachtet werden.




Freitag, 11. Dezember 2020

3. Treffen

 Kurz vor Schluss will ich auch noch schnell zum dritten Treffen einen Beitrag schreiben.

Ich danke allen ganz herzlich, die mir zu meinem verunglückten Weihnachtskleid aus dem vorherigen Post soviel Hilfe und Ratschläge haben zukommen lassen. Ich werde also den Rat, der von so vielen kam, befolgen und einen Rock  nähen. Mal sehen, ob etwas tragbares daraus wird.

Nun zum eigentlichen Sewalong. Der schmale Rock bot keine besonderen Schwierigkeiten und ist fertig. 

Die verbleibende Zeit will ich für ein Oberteil nutzen. Da es zu meinen neuen Schuhen passen soll, muß es rot sein. Die Auswahl war nicht schwer, da ich nur einen roten Stoff im Vorrat hatte, einen ziemlich dicken Jersey mit Noppen. 


Als Schnittmuster habe ich mich für Modell 17 aus der Ottobre 5/2015 entschieden, Das sollte zu schaffen sein bis zum 20.12.


 

Alle anderen Teilnehmerinnen wie immer hier


(könnte Werbung enthalten, da Namensnennung)

Sonntag, 22. November 2020

Rat gesucht

 und jetzt brauche ich mal eure Hilfe.

Hier hängt seit längerem ein Kleid rum, das als Zweitweihnachtskleid für 2018 geplant war, aber erst einige Zeit später genäht wurde. Leider wurde es nie vollendet. Irgendwie sitzt es nicht so richtig, gefällt mir nicht so richtig und als mein Mann dann noch sagte, es sieht aus wie eine Kittelschürze, verschwand es ungesäumt im Schrank.


 

Jetzt gibt es zwei Möglichkeiten:

es verschwindet endgültig in der Tonne oder ich unternehme den Versuch, eine Bluse zum geplanten schmalen Weihnachtsrock draus zu machen, wobei die Farben der Stoffe auch nicht wirklich zusammenpassen.



Wie würdet ihr vorgehen ?

Einfach unten abschneiden,

den Saum hinten etwas länger lassen als vorne oder nach unten etwas Weite wegnehmen?

Habt ihr eine Idee oder lohnt sich der Aufwand sowieso nicht ?

Ich bin gespannt, was euch dazu einfällt.

Bei den anderen Teilnehmerinnen läuft es hoffentlich besser.