Sonntag, 9. Dezember 2018

WKSA 2018: Erster Zwischenstand


Eigentlich gehöre ich nicht zur Streberfraktion, aber ich kann vermelden: Teil 1 ist fertig (Jacke Arcen von Schnittquelle).


Besonders freue ich mich, daß ich auf Anhieb so tolle Perlmuttknöpfe gefunden habe.

Das Viskosekleid wird sicher schwieriger. Obwohl der Stoff ziemlich teuer war, hat er beim Waschen so abgefärbt, daß ich blaue Hände bekam.
Jetzt bin ich gespannt, was die anderen bis jetzt geschafft haben.

Mittwoch, 5. Dezember 2018

MMM: Ein Alltagskleid

Enthält Werbung, da Namensnennung.











In meinem Lager gab es einen Jeansstoff mit Stretch, der mir mit seinem unauffälligen Muster immer zu langweilig war.

Als Probestoff für das Renatadress von DG-Patterns war er aber  gerade richtig. Ich kannte diese Firma bis jetzt nicht, finde aber, daß sie sehr schöne, unkomplizierte und alltagstaugliche Schnittmuster haben.


Dann habe ich diesen schönen Baumwollstoff in Senfgelb entdeckt.
Ich liebe diese Farbe, aber als Farbtyp Winter ist sie überhaupt nichts für mich.
Jetzt trage ich Senfgelb am Knie, da kann es nicht viel Schaden anrichten.

An dem Schnitt habe ich die Abnäher etwas nach unten versetzt und die Ärmel verlängert. Die Raffung in der Ärmelmitte habe ich weggelassen, weil der Stoff zu dick war.



Mwerkwürdig:  In der Nähanleitung wird erklärt, wie man Nahttaschen einarbeitet, allerdings gibt es kein Schnittteil dafür.

Ich mag dieses Kleid sehr gerne, einfach überziehen und fertig.








Noch viel schöne Alltagskleidung gibt es hier.

Sonntag, 25. November 2018

WKSA: Inspiration

Enthält Werbung, da Schnittmusternennung



Wie schön, daß die Tradition des WKSA auch in diesem Jahr fortgeführt wird.

Zuerst ein Rückblick auf letztes Jahr. Mein Weihnachtskleid war eine Culotte. Sehr gerne getragen, zuletzt noch vor einer Woche im Theater






Für dieses Jahr habe ich zwei Stoffe zur Auswahl



Links ein Cloque-Jersey.

Daraus würde ich gerne die Kurzform der Jacke  Arcen von der Schnittquelle nähen. Dieser Schnitt ist allerdings für Webware vorgesehen. Einfach eine Größe kleiner nähen geht leider nicht. Das ist der Nachteil von Schnittmustern in Einzelgrößen.




Schnittmuster Jacke Arcen







Rechts sieht man einen Viskosestoff. Für diesen Stoff hatte ich an dieses Schnittmuster aus der neuesten Fashion-Style gedacht, allerdings ohne Bänder und Schleifen. ich bin mir aber nicht sicher, ob es zu mir und meiner Figur paßt.





Jurk 22




Ich habe auch noch nie etwas aus der Knipmode - FashionStyle genäht.weil ich viel kleiner bin als die dort vorgesehenen 172 cm.

Ich favorisiere wegen der Kürze der Zeit die Jacke, bin aber gespannt auf die Inspiration, die ich
hier noch bekommen werden.























Mittwoch, 1. August 2018

Ein braves Kleid

(Enthält keine Werbung)

Eigentlich nicht ganz mein Stil, aber so ein klassisches Blümchenkleid wollte ich doch gerne mal haben.

Es ist wiederum nach einem Schnitt aus einem alten Brigitte-Sonderheft genäht. Die passen mir einfach gut.
Ich mag Unterteilungen in der Taille nicht so gerne, hier sind es hinten auf jeder Seiten zwei lange Abnäher, vorne jeweils einer, die das Kleid in Form bringen.

Es ist mir einige Zentimeter zu lang, aber im Moment bin ich einfach zu faul, das zu ändern.






So sieht es übrigens aus, wenn man Viskose mit einer Mikrotex-Nadel näht und nicht sofort merkt, daß die Nadel abgebrochen ist. Glücklicherweise unter dem Arm, also nicht sofort zu sehen. 

Was der Hochsommermemademittwoch mit den beiden tollen Gästinnen und zukünftigen Gastgeberinnen beim nächsten Nähbloggertreffen noch so bereit hält, sieht man hier.

Mittwoch, 4. Juli 2018

Rund um eine rote Hose

 Am nächsten Wochenende nehme ich an einer Gartenreise nach Ostfriesland teil
Dafür habe ich mir eine rote Hose nach meinem bewährten Schnitt aus einem altern Brigitte-Sonderheft genäht.  Rot, damit man in all dem Grün nicht verloren geht.

Ich bin überrascht, daß ich so viele passende Oberteile im Schrank habe.
Drei davon nehme ich mit auf die Reise.

Seide - nach dem Sorbetto-Schnitt 


                      



 

Baumwollstretch nach dem Oberteil des Harriet-Kleides aus der LMV



 


 Baumwollbatist wieder nach einem Schnitt aus der Brigitte.





Was sonst noch alles am Memademittwoch in den Koffer gepackt wird, sehe ich mir heute abend an.






Mittwoch, 6. Juni 2018

Schweizer Garde oder so




Blockstreifen sind schon seit Jahrhunderten ein beliebtes Muster
Quelle


deshalb wollte ich jetzt auch mal "was mit Blockstreifen machen"

Herausgekommen ist eine leichte Sommerhose aus einer nicht flutschigen Viskose nach meinem Hosenschnitt für weite Hosen aus einem alten Brigitte-Sonderheft.

Das Oberteil ist uralt, aus Leinen und nach dem Sorbetto-Schnitt genäht.






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Beim Memademittwoch im Juni gibt es noch viele andere schöne Muster zu sehen.

Mittwoch, 4. April 2018

Beryl-Bomber-Dress naja

Endlich wieder Memademittwoch und Nina, die immer so tolle Schnittmuster findet, zeigt heute eine tolle rote Hose.  

Der Schnitt des Beryl-Bomber-Dress von Named hat mich gereizt, obwohl ich wußte, daß der Schnitt sicherlich für meine Figur nicht ideal ist.





Ein Stoff mit Stand, wie empfohlen, wäre mir allerdings zu dick geworden. Für mich kam von vornherein nur ein sehr weicher dünner Stoff in die engere Wahl. Die Leinen-Wolle-Viskose-Seide-Mischung ist auch gut geeignet.
 
Ich habe an der Paßform selbst nichts geändert, aber das Rockteil gefüttert.
Es war von vornherein so geplant, daß das Oberteil lang genug ist um den Gummizug in der Taille zu verdecken.
Die "tragenden Nähte" habe ich mit Nahtband verstärkt.




 


Statt des genähten Aufhängers habe ich als kleinen Akzent einen Mantelaufhänger aus Leder hinten angenäht.






Mit dem  Kleid  habe ich schon Ende des letzten Jahres begonnen und mit Unterbrechungen bis jetzt daran gearbeitet. Ich finde, der Schnitt hat einiges an Details und ist arbeitsaufwendig.

Das Ergebnis ist so lala, tragbar, aber ein Lieblingsteil wird es wohl nicht.

Fazit: Der Berg kreißte und gebar eine Maus.

Hoffentlich sind die anderen Teilnehmerinnen zufriedener als ich mit ihren Werken.





Mittwoch, 7. März 2018

Sapporocoat

 Der  Schnitt des Sapporocoat von Papercut Patterns hat mich von Anfang an fasziniert.

 
 2 Stoffe aus dem Fundus, die ich vor Jahren schon gekauft hatte, ein Wollflanell und ein Baumwollsatin in Pink für das Futter boten sich an.



Da ich von Anfang an vorhatte, die Ärmel nicht mit dem Oberstoff zu füttern, waren die 2 m Stoff, die ich jeweils hatte, völlig ausreichend.

Die Länge habe ich um 4 cm gekürzt, sonst keine Änderungen vorgenommen.
Das Schnittmuster ist nicht schwierig zu nähen, aber spannend. Es hat mir viel Spaß gemacht, zu sehen, wie sich die ungewöhnlichen Teile perfekt zusammenfügten.

Ich habe den Mantel im Nähcamp Bremen genäht. Freitagabend angefangen, am Sonntagnachmittag die letzten Handstiche genäht, ist also an einemWochenende zu schaffen.
 
Ich liebe den Mantel jetzt schon.










 Ich könnte mir auch vorstellen, einen ganz dünnen Überwurf aus Seide für den Sommer nach dem Schnitt  nähen. So einen zweiten Sapporocoat kann man sicher gebrauchen.

Endlich wieder Memademittwoch mit viel Inspiration.

Samstag, 3. März 2018

Eindrücke vom Nähcamp Bremen




Wenn eine Teilnehmerin mit der Bahn anreist und die Nähmaschine im Koffer und die Overlock im Rucksack transportiert, muß es sich schon um eine besonders lohnenswertes Ereignnis handeln.

Kinder träumen davon, mal eine Nacht im Spielwarenladen eingeschlossen zu werden.
Hobbyschneiderinnen träumen davon,  mal eine ganze Nacht gemeinsam in dem wunderbaren Laden von Dana Lübkel Stoffe aussuchen zu dürfen, wir waren immerhin für 2 Stunden dort zu Besuch und sind mit einem glückseligen Lächeln und viel Beute wieder ins Hotel zurückgekehrt.

Die Zeit im Nähcamp verging wie im Flug,
Nähen in  mit professioneller Hilfe von Frau Schneidernmeistern, diedarüber hinaus auch sämtliche Teilnehmerinnen mit nicht ermüdender Geduld auf dem WC des Hotels professionell vermessen hat,
mit Workshops bei Meike und Melanie und über allem Elke, die unaufdringlich, aber unausgesetzt für unser Wohlergehen sorgte.

Aber es ging nicht nur um zwischenmenschliche Beziehungen. Dank eines  dreistündigen Workshops habe ich eine völlig neue Beziehung zu meiner Overlock aufgebaut. Ich begegne ihr jetzt mit viel mehr Verständnis.

Die besondere Atmosphäre dieser Tage , der aufgeschlossene und liebevolle Umgang der Frauen untereinander, letztlich waren es die Teilnehmerinnen, die dieses Nähcamp in Bremen zu etwas Besonderem gemacht haben.
Danke an euch alle und hoffentlich auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr.

Mittwoch, 7. Februar 2018

ein Mantel für kalte Tage


Zwar wird es im Rheinland selten richtig kalt, aber für diese wenigen Tage wollte ich einen wirklich  warmen Mantel haben.

Zufällig fand ich das wenige Tage zuvor erschienene neue Schnittmuster von Schnittchen, den Mantel Marion  und der Schnitt hat mir auf Anhieb gefallen.


Einen passenden Stoff hatte ich im Vorrat, einen relativ dicken Bouclestof, allerdings nur 150 cm..


Ich habe den Mantel um 6 cm gekürzt und die Ärmel um 4 cm, dadurch hatte ich genügend Stoff und die Länge ist perfekt für mich..

Der Schnitt ist gut erklärt und läßt sich gut nähen.

Für den Kragen habe ich statt des vorgesehenen Bündchenstoffs ein ganz weiches Kunstleder in Rot genommen. Gefüttert habe ich den Matel mit dickem Steppstoff. 
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Ich habe zum allerersten Mal einen Mantel genäht und auch zum ersten Mal ein richtiges Futter eingenäht. 
Der Mantel ist sicher nicht perfekt, aber gerade  rechtzeitig fertig geworden für die nun auch hier herrschenden Minustemperaturen. wärmt er mich und ich fühle mich wohl darin.







endlich gibt es beim Memademittwoch wieder einen tollen Rock und noch viele weitere Inspirationen zu sehen.