In Lindau gibt es keinen Laden mit Bekleidungsstoffen, aber ein Geschäft mit vielen schönen Dekostoffen. Ab und zu schaue ich dort auch mal rein und diesmal fiel mir sofort ein pinkfarbener Samtstoff in die Augen.
Ich hatte auch sofort die passende Idee, was ich daraus nähen wollte:
Die Jacke Flavia aus der Fibremood sollte es werden.
Das erste Problem war die Wahl der richtigen Grösse. Bei Instagram gibt es viele Bilder der Jacke, eine Schnittmusterbesprechung habe ich nicht gefunden.
Bei Fibremood nähe ich die XL, aber bei der fertigen Jacke war der Brustumfang mit 150 cm angegeben. Das war mir denn doch etwas zuviel und ich entschied mich für Grüsse L. Ich habe die Jacke um sechs Zentimeter verlängert.
Mit beiden Entscheidungen bin ich zufrieden.
Die Ärmel finde ich nicht wirklich schön. Ich habe sie rausgetrennt und noch einmal eingenäht und besser wird es wohl nicht. Ich habe mir daraufhin die IG-Bilder noch einmal angesehen und man sieht, dass bei schweren und groben Stoffen die Ärmel auch oft etwas plump wirken. Liegt wohl am Schnitt.
Mein Stoff ist auch schwer, man kann sicher auch Sofas damit polstern. Die Stecknadeln sind alle verbogen, genäht habe ich mit einer Jeansnadel.
Für ein cleaneres Erscheinungsbild habe ich auf Knöpfe verzichtet.
Ansonsten bin ich zufrieden mit dem Teil, Stoff und Farbe sind schon ein Hingucker.
Weitere selbstgenähte Blickfangstücke finden sich hier.